Das Baucamp

Am 27. April 1992, in der damaligen orthodoxen Osternacht, wurde auf dem Nachhauseweg von einer kleinen Kirche im ukrainischen Slowjansk in einer Gruppe Jugendlicher die Idee geboren, mit den eigenen Möglichkeiten die Welt ein Stück weit zu verändern.

 

Zuerst ging es, bis 1995, um den Bau einer Krankenstation für Tschernobylkinder, danach folgten, bis heute, Hilfsprojekte in verschiedenen Ländern der Erde (Brasilien, Argentinien, Irland, Albanien, Ghana, Senegal, Tansania, Philippinen, Ecuador). Die Initiative bekam ihren Namen „Steinschleuder – Bewegung zur Bewegung“ und wurde zu einem eingetragenen Verein. An den Projekten haben im laufe der Jahre viele Hundert junge Menschen teilgenommen, die dabei Entwicklungszusammenarbeit im besten Sinne kennen lernten. Häuser, Wasserleitungen, Ambulatorien, Schulen, Krankenstationen, Kindergärten usw. wurden (und werden) gebaut, wo das nicht einfach ist. Dafür werden Spendengelder akquiriert, Praktika im Handwerk absolviert, Freizeit eingebracht und Ferien auf Baustellen in fernen, unwirtlichen Ländern verbracht.

 

In den Sommerferien nehmen auch wir an einem Baucamp der Steinschleuder teil. An der Kurswochenenden und in der Trainingswoche bereiten wir uns darauf gemeinsam praktisch und theoretisch vor.