Ankunft und freudiges Erwarten

(nl) Nach 24 Stunden Verspätung sind wir gut in Quito gelandet und haben uns als Gruppe zusammen gefunden, da Veronika und Marie bereits seit mehreren Tagen im Land umherreisten und Stella einen anderen Flug hatte.

 

Am Donnerstag den 28.07 fand der erste Abendkreis in der Sonnenschule in Aguas Frías statt. Es war ein gutes Gefühl nun als Gruppe in Ecuador zu sein, in dem Land und dem Projekt auf das wir uns bei den Treffen vorbereitet haben. Frank, der das Projekt mit leitet, trafen wir schon in Quito von wo aus wir gemeinsam mit dem Bus sieben Stunden nach Atacames fuhren, die nächstgelegene Stadt von Aguas Frías. In Atacames angekommen, trafen wir dann auf Veronica und Marie und auf dem Jeep hintendrauf ging's dann schon in der Dunkeleite, zur Fundacion San Andres.

Die ersten Nächte verbringen wir hier in der Sonnenschule, gemeinsam, erst am Montag geht es zu den Gastfamilien, was auch gut ist, da die anfänglichen Reisebeschwerden, die der Magen so mit sich bringt, hoffentlich dann nach einigen Tagen Eingewöhnung abklingen werden.

Die Kinder, die von Mittwoch bis Samstag in die Sonnenschule zum Unterricht kommen, trafen wir am Freitag das erste Mal. Mit schüchternem Blick schauten sie ab und zu zu uns herüber und stellten sich uns am Anfang der Stunde vor. Am Samstag war das Eis schon ein wenig geschmolzen. Der Unterricht findet zusätzlich zum Schulunterricht statt und ermöglicht es den Kindern ihren Horizont zu erweitern.

Für uns hieß es erst einmal ankommen, die Kinder und die Kultur auf uns wirken zu lassen, was nicht ganz einfach war, denn eigentlich wollten wir ja gleich mit anpacken. Einige von uns hatte auch mit dem anderen Essen und dem neuen Klima zu kämpfen. Nachdem sich am Samstag Nachmittag die Sonnenschule wieder geleert hatte, fuhren wir als Gruppe nach Sua, einem Ort der ca. eine halbe Stunde von Aguas Frías entfernt und am Meer liegt. Hier können wir noch einmal durchatmen, bevor es dann am Montag mit dem Bauen beginnt. Der Strand und die Sonne halfen uns beim planen und strukturieren der nächsten Wochen und die Einheimische Fischsuppe gibt uns Kraft und Motivation. Nun sind wir in freudiger Erwartung, dass es morgen los geht.